Kam­bo­dscha

Individuelle, exklusive Reisen Kam­bo­dscha

Individuelle, exklusive Reisen Kam­bo­dscha

In diesem ehemaligen «Land von Angkor» leben heute ca. 8 Millionen Einwohner. Phnom Penh und Siem Reap sind die Ausgangspunkte für den weltberühmten Tempel von Angkor Wat, der im 12. Jahrhundert auf einer Fläche von 850 m Breite und 1050 m Länge erbaut wurde. Dieses südostasiatische Königreich verbirgt nach wie vor viele Geheimnisse aus der Zeit des hinduistischen Khmer-Reiches, dessen Spuren bis in 8. Jh. reichen. Die filigranen Tempelanlagen von Angkor Wat und Angkor Thom in Siem Reap beeindrucken Besucher in grossem Masse und lassen die weiten Gebiete noch unentdeckter Anlagen erahnen.

Ab 1863 war das Land unter französischer Kolonialherrschaft. Im Jahre 1954 wurde das Land unabhängig. Kambodscha wurde ebenfalls in die Wirren des Vietnamkrieges mit einbezogen und die Machübernahme durch die Roten Khmer im Jahre 1975 führten das Land endgültig in den Ruin. Erst 1978 wurden die Roten Khmer gestürzt und übrig blieb ein verwüstetes und sehr armes Land. 4 ½ Mal so gross wie die Schweiz und mit einer ca. doppelt so grossen Bevölkerung. Sehenswert sind vor allem die Tempelanlagen in Siem Reap, der Tonle Sap, der grösste Süsswasser-See Südostasiens und die Hauptstadt Phnom Penh mit seinem Königspalast. Das Klima ist tropisch, die Regenzeit dauert von Mai bis November. Empfehlenswert ist auch eine Fahrt auf dem Mekong-Flug von Siem Reap nach Ho Chi Minh City in Vietnam oder umgekehrt.
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  • Geographie

    Kambodscha liegt auf der Indochinesischen Halbinsel, am Nordostufer des Golfs von Thailand. Die Küste hat eine Länge von 443 Kilometern. Kambodscha grenzt im Westen und Nordwesten auf 803 Kilometern an Thailand, im Norden an Laos (541 km) sowie östlich und südöstlich an Vietnam (1.228 km). Die gesamte Fläche beträgt 181.040 km², davon sind 176.520 km² Landfläche. Damit ist Kambodscha etwa halb so groß wie Deutschland.

  • Klima

    Allgemein herrschen im Monsunklima in Kambodscha gleichmäßig hohe Temperaturen. Im Dezember sinken sie auf einen Tiefstand von 26 °C und erreichen im April ihr Maximum mit 30 °C. Die Niederschläge werden von den Monsunen bestimmt; von Mai bis September/Oktober weht der feuchte Südwestmonsun und bringt Regen, im restlichen Jahr bringen Nordostwinde trockene Kontinentalluft. Die geringsten Niederschläge werden am Tonle Sap mit durchschnittlich 1.000 mm im Jahr gemessen; im übrigen Tiefland betragen sie 1.300–2.000 mm jährlich. An den Westhängen der Gebirge steigen die Regenmengen auf 4.000 mm und mehr an, die Höchstwerte werden im Elefantengebirge mit 5.300 mm erreicht.

  • Flora und Fauna

    Je nach Quelle sind zwischen 30 und 76 % Kambodschas bewaldet. In Höhen über 700 m mit feuchtkühlem Klima wächst ein immergrüner Bergwald, dessen Bäume bis zu 20 Meter Höhe erreichen. Die Vegetation der niederschlagsreichen Westhänge der Gebirge ist durch tropischen Regenwald geprägt, der 40 bis 50 Meter hoch wird. Im Unterholz finden sich niedrigere Pflanzen wie kleinere Bäume, Büsche oder Palmen. Das Tiefland ist, wenn es nicht landwirtschaftlich genutzt wird, durch Monsun- und Trockenwälder bedeckt, die in der Trockenzeit ihr Laub verlieren. In Regionen, in denen Überschwemmungswald und sumpfige Savannen dominieren, sind die Böden nährstoffarm und trocken. An der Küste finden sich Mangrovenwälder. Verbreitet sind auch noch rar gewordene Baumarten wie der Schwarzholzbaum, der Ebenholzbaum und der Rosenholzbaum (Dalbergia cochinchinensis).[

  • Naturschutzgebiete

    Kambodscha war das erste Land Südostasiens, in dem ein Naturschutzgebiet eingerichtet wurde. 1925 wurde das Land um die Tempelanlage von Angkor zum Nationalpark erklärt. 1969 gab es sechs Rückzugsgebiete für Wildtiere, vor allem große Säuger. Sie nahmen insgesamt 2,2 Millionen Hektar oder 12 % der Landesfläche ein. Das während der Bürgerkriegszeit verfallene System wurde 1993 durch ein königliches Dekret erneuert, das zur Schaffung von 23 Schutzgebieten führte, die jetzt mit 3.402.203 Hektar über 21 % der Gesamtfläche Kambodschas einnehmen. Allerdings befanden sie sich zu großen Teilen in von den Roten Khmer kontrolliertem Gebiet und waren deshalb weder kontrollierbar noch finanzierbar. Seit 1993 kamen noch einige geschützte Wälder hinzu, so dass heute 43.000 km² oder 25 % des Landes unter Schutz stehen. Noch heute, nach dem Ende der Roten Khmer, gibt es in vielen Schutzgebieten Zugangsprobleme. Gefährdet sind sie durch die Erschließung von Siedlungsräumen, illegale Abholzung und die Nachfrage nach Tierorganen für die traditionelle Medizin. Außerdem fehlen die Ressourcen und teilweise auch der Wille zu einem effektiven Schutz.

  • Bevölkerung

    Kambodscha hat rund 16,0 Millionen Einwohner. Der Altersdurchschnitt beträgt 24,9 Jahre, die Lebenserwartung beläuft sich auf 69,5 Jahre (2000: 54 Jahre). Der Geburtenrate von 23,4 pro 1.000 Einwohner steht eine Sterberate von 7,6 pro 1.000 gegenüber, dabei beträgt die Kindersterblichkeit 31 pro 1.000 Lebendgeburten. Eine Frau bekommt durchschnittlich 2,6 Kinder. Das Bevölkerungswachstum beträgt 1,6 %. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 77,2 % (Schätzung 2015), wobei Männer mit 84,5 % deutlich besser alphabetisiert sind als Frauen mit 70,5 %. Die Bevölkerungsdichte beträgt 78 Einwohner pro Quadratkilometer. Nach Schätzungen von UNICEF leben in Kambodscha etwa 670.000 Waisenkinder.

  • Sprachen

    Die Amtssprache Kambodschas ist Khmer, eine austroasiatische Sprache, die von 95 % der Einwohner des Landes gesprochen wird. Weitere Sprachen sind Vietnamesisch, Chinesisch, Cham sowie verschiedene andere Minderheitensprachen: Brao, Chong, Jarai, Kaco, Kraol, Kravet, Kr'ung, Lamam, Mnong, Pear, Samre, Sa'och, Somray, Stieng, Suoy und Tampuan.

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