Vietnam

Individuelle, exklusive Reisen Vietnam

Individuelle, exklusive Reisen Vietnam

Vietnam erstreckt sich als bananenförmig langgezogener Streifen zwischen zwei grossen Flusssystemen, dem Mekong und dem Roten Fluss entlang dem östlichen Teil der südostasiatischen Halbinsel. Das Land ist ungefähr 8 Mal so gross wie die Schweiz und hat ungefähr 12 Mal soviel Einwohner, wie die Schweiz. Mehr als 1000 Jahre war Vietnam unter chinesischer Herrschaft und ab 1883 bis 1954 besetzten die Franzosen das Land. Einflüsse beider «Besetzerstaaten» sind noch heute gut erkennbar und prägen z.T. die Landschaft und die Kulinarik. Nach 1954 teilte sich das Land beim «Wolkenpass»; der Norden wurde von den Russen unterstützt und ein kommunistisches Regime regierte. Die Franzosen und später die Amerikaner unterstützten den Süden, verloren jedoch den Krieg. 1975 gewann der Norden und vereinigte das Land.

Hauptattraktionen im Norden sind Dschunkenfahrten in der Halong-Bucht, im zentralen Gebiet sind es der «Perfume-River», der «Wolkenpass» und Hoi An, ein typisches ländliches Städtchen mit einem langen, feinsandigen Strand, welcher perfekte Badeferienträume wahr werden lässt. Im Süden dominiert das quirrlige Saigon (Ho Chi Minh City) aber auch das ca. 70Km entfernte Delta des Mekong-Flusses.
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  • Geographie

    Vietnams Fläche entspricht ungefähr 93 % jener Deutschlands. Das Land umfasst die weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss und Mekong, die gesamte östliche Festlandküste Südostasiens sowie die langen Gebirgszüge und Hochebenen des Hinterlandes. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 1650 km, die Ost-West-Breite bis zu 600 km, während die schmalste Stelle in Mittelvietnam nur 50 km breit ist. Die Geographie Vietnams wird auch als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ beschrieben: Im Norden und Süden liegen zwei fruchtbare reisliefernde Flussdeltas, dazwischen als Verbindung ein schmales, eher karges, von Wald und Gebirge geprägtes Gebiet. Insgesamt ist Vietnam zu drei Vierteln von Bergen und Hochebenen überzogen.

  • Klima

    Das Klima unterscheidet sich erheblich zwischen Nord- und Südvietnam. Der Norden weist ein gemäßigtes tropisches Wechselklima auf, es gibt eine kühle Jahreszeit von November bis April und eine heiße von Mai bis Oktober. Der Süden ist tropisch: warm bis sehr heiß während des ganzen Jahres, etwas kühler von November bis Januar, heiß von Februar bis Mai und mit einer Regenzeit zwischen Mai und Oktober. Die Wetterscheide zwischen diesen Gebieten bildet der Wolkenpass nördlich von Đà Nẵng. Während der Regenzeit wüten häufig Taifune, die besonders im Mekongdelta, aber auch in anderen Küstenregionen Überschwemmungen anrichten können.

  • Städte

    Die zwei mit Abstand wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Hanoi (Hà Nội) und die größte Stadt Vietnams Ho-Chi-Minh-Stadt (Thành phố Hồ Chí Minh, früher Saigon). Während letztere eine der schnellstwachsenden Boomstädte der Welt ist und als wirtschaftliches Zentrum des ASEAN verstanden wird, hat Hà Nội den Ruf, ruhiger und eleganter zu sein. In der Tat ist Hà Nội in wirtschaftlichen Belangen gegenüber der südlichen Metropole recht weit im Hintertreffen.

  • Umwelt

    Der Einsatz von Umweltgiften durch die USA während des Vietnamkrieges hat die vietnamesische Natur nachhaltig geschädigt. Vor allem dioxinhaltige Herbizide wie Agent Orange, von dem die US-Luftwaffe etwa 40 Millionen Liter über dem Land versprühte, zeigen in großen Landstrichen nach wie vor Wirkung, da sie sich nur sehr langsam zersetzen und eine Halbwertszeit von etwa einem Jahrzehnt haben. So wurde während des Krieges etwa die Hälfte der Mangrovensümpfe zerstört, die sich nicht selbst regenerieren können. Die entlaubten Hänge im Landesinneren können nach wie vor nicht aufgeforstet werden, denn es können sich nur sehr widerstandsfähige Gräser halten, die während der Trockenzeit sehr anfällig für Flächenbrände sind. In der Regenzeit kommt es in diesen Regionen deshalb zu extrem starker Erosion.

  • Tierwelt

    Vietnam hat eine artenreiche Tierwelt, die jedoch durch die fortschreitende Zerstörung der Wälder und Wilderei bedroht ist. So leben nach neueren Schätzungen nur mehr rund 200 Tiger und weniger als 60 Asiatische Elefanten dort, deren Überleben fraglich ist. Die Java-Nashörner, die in Vietnam lange nur noch auf das Gebiet des Cat-Tien-Nationalparks beschränkt waren, sind bereits 2010 durch Wilderei ausgerottet worden.Außerhalb Vietnams leben die seltenen Tiere nur noch im Ujung Kulon-Nationalpark auf der Insel Java. Weitere Säugetiere umfassen Primaten (Schopfgibbons, Plumploris, Languren, Makaken), Raubtiere (darunter Malaienbären, Marmorkatzen sowie etliche Schleichkatzenarten), Paarhufer (Kantschile, Muntjaks, Hirsche, Bantengrinder, Gaure) sowie zahlreiche Fledermaus- und Nagetiergattungen. Die Vogelwelt ist ebenfalls artenreich, dazu gehören Fasane, Nashornvögel, Eulen, Greifvögel, Reiher und zahlreiche Singvögel. Auch Krokodile, Schlangen, Echsen und Frösche sind in diesem Land beheimatet, dazu zahllose Arten von Insekten und Wirbellosen. In den 1990er-Jahren wurden mehrere neue Arten Vietnams beschrieben, darunter das Vu-Quang-Rind und mehrere Muntjakarten. Das Vu-Quang-Rind wird im Vu-Quang-Nationalpark geschützt.

  • Bevölkerung

    Die Bevölkerungszahl Vietnams beträgt Schätzungen zufolge zwischen 86,9 Millionen und 91,5 Millionen. Die Bevölkerung ist im Schnitt sehr jung: Landesweit waren 2005 etwa 32 % der Menschen unter 14 Jahre alt und nur etwa 5,6 % sind über 65. Das Bevölkerungswachstum wird auf 1,3 % bis 1,4 % geschätzt. Tendenziell sinkt die Geburtenrate (2005: 17,07 Geburten pro 1000 und 1,94 Kinder pro Frau), während aufgrund verbesserter medizinischer Bedingungen die Sterberate ebenfalls sinkt (2005: 6,2 pro 1000). Die Lebenserwartung lag im Zeitraum von 2010 bis 2015 bei insgesamt 75,7 Jahren (70,7 Jahren für Männer und 80,3 Jahren für Frauen).

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